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Osteopathie in der Schwangerschaft – München Schwabing

Osteopathie in der Schwangerschaft

Begleitende osteopathische Behandlung während der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine besondere Lebensphase, in der sich der weibliche Körper auf natürliche Weise verändert. Durch das Wachstum des Kindes, hormonelle Anpassungen sowie die Veränderung der Körperhaltung wird der Organismus täglich neuen Anforderungen ausgesetzt.

Viele Schwangere nehmen in dieser Zeit körperliche Veränderungen sowie Spannungs- oder Belastungsgefühle wahr, die sich unterschiedlich äußern können.

Die Osteopathie ist eine manuelle, ganzheitlich orientierte Methode, bei der funktionelle Zusammenhänge des Körpers berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stehen Beweglichkeit, Gewebespannung und das Zusammenspiel verschiedener Körperstrukturen.

In der Praxis Leibfahrt in München-Schwabing nehmen wir uns Zeit für eine individuelle und ruhige Betreuung während der Schwangerschaft. Jede Behandlung wird an das jeweilige Schwangerschaftsstadium sowie an das persönliche Wohlempfinden angepasst.

Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper kontinuierlich. Diese Anpassungen sind natürliche Prozesse, die den Körper auf die Entwicklung des Kindes und die Geburt vorbereiten.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Veränderung der Körperhaltung
  • Verlagerung des Körperschwerpunkts
  • erhöhte Belastung der Wirbelsäule
  • hormonelle Veränderung des Bindegewebes
  • Anpassungen im Bereich von Becken und Gelenken
  • Veränderung der Muskelspannung
  • erhöhte Beanspruchung von Muskulatur und Faszien

Die Wahrnehmung dieser Veränderungen ist individuell unterschiedlich und kann sich im Verlauf der Schwangerschaft verändern.

Häufig genannte Beschwerden während der Schwangerschaft

Viele Schwangere berichten im Verlauf der Schwangerschaft über Spannungsgefühle oder Bewegungseinschränkungen. Häufig genannte Beschwerden sind beispielsweise:

  • Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule
  • Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG)
  • Nacken- und Schulterverspannungen
  • Spannungsgefühle im Rücken
  • Beschwerden im Beckenbereich
  • Druck- und Spannungsgefühle im Bauchraum
  • Beschwerden im Bereich der Symphyse
  • allgemeine körperliche Belastungsgefühle
  • Schweregefühl in den Beinen oder Füßen

Nicht jede Beschwerde steht zwangsläufig im Zusammenhang mit funktionellen Einschränkungen. Bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Terminvereinbarung

Wenn Sie sich für eine begleitende osteopathische Behandlung während der Schwangerschaft interessieren, können Sie gerne telefonisch oder online über Doctolib einen Termin in der Praxis Leibfahrt in München-Schwabing vereinbaren.

Osteopathische Betrachtung während der Schwangerschaft

Die Osteopathie betrachtet den Körper in seiner Gesamtheit. Im Mittelpunkt stehen die manuelle Untersuchung von Beweglichkeit sowie das Wahrnehmen von Spannungsverhältnissen im Gewebe.

Während der Schwangerschaft können unter anderem folgende Bereiche berücksichtigt werden:

Wirbelsäule und Lendenwirbelsäule (LWS)

Durch die veränderte Körperhaltung kann insbesondere die Lendenwirbelsäule stärker belastet werden. Auch Muskulatur und Faszien im unteren Rückenbereich können vermehrt Spannungen entwickeln.

Iliosakralgelenk (ISG)

Das Iliosakralgelenk verbindet Wirbelsäule und Becken. Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft können Einfluss auf die Stabilität und Beweglichkeit dieses Bereichs haben.

Becken und Symphyse

Der Beckenbereich passt sich im Verlauf der Schwangerschaft kontinuierlich an. Dabei können unterschiedliche Spannungsverhältnisse im Bereich der Symphyse oder des Beckens wahrgenommen werden.

Muskulatur und Faszien

Muskeln und Faszien reagieren auf veränderte Belastungen und Körperhaltung. Die osteopathische Behandlung berücksichtigt daher auch den Bereich von Rücken, Schultern, Bauchraum und Beckenboden.

Ablauf einer osteopathischen Behandlung während der Schwangerschaft

Zu Beginn der Behandlung erfolgt ein ausführliches Gespräch (Anamnese), in dem aktuelle Beschwerden, das Schwangerschaftsstadium sowie individuelle Faktoren besprochen werden.

Anschließend wird der Körper manuell untersucht. Die Behandlung erfolgt mit sanften manuellen Techniken und orientiert sich am jeweiligen Wohlempfinden der Patientin.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf:

  • angenehmer Lagerung
  • schonenden und sanften Behandlungstechniken
  • individueller Anpassung an das Schwangerschaftsstadium
  • ausreichend Zeit und Ruhe während der Behandlung

Die Behandlung erfolgt stets achtsam und individuell angepasst.

Viele Schwangere nutzen osteopathische Behandlungen begleitend während der Schwangerschaft, um sich bewusst Zeit für den eigenen Körper zu nehmen und körperliche Veränderungen wahrzunehmen.

Aussagen über Heilung, Linderung oder Behandlung konkreter Erkrankungen können jedoch nicht getroffen werden.

Ist Osteopathie in der Schwangerschaft möglich?

Osteopathische Behandlungen können grundsätzlich in verschiedenen Phasen der Schwangerschaft erfolgen, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Vor Beginn der Behandlung empfehlen wir eine Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Bei bestimmten Schwangerschaftsverläufen oder bestehenden medizinischen Risiken sollte vorab eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wie viele Behandlungen sind sinnvoll?

Die Anzahl der osteopathischen Behandlungen richtet sich nach der individuellen Situation, dem persönlichen Empfinden sowie den jeweiligen körperlichen Belastungen.

Einige Schwangere wünschen lediglich einzelne begleitende Termine, andere nehmen die Behandlung in regelmäßigen Abständen wahr.

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