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Osteopathische Betrachtung während der Schwangerschaft

Die Osteopathie betrachtet den Körper in seiner Gesamtheit. Im Mittelpunkt stehen die manuelle Untersuchung von Beweglichkeit sowie das Wahrnehmen von Spannungsverhältnissen im Gewebe.

Während der Schwangerschaft können unter anderem folgende Bereiche berücksichtigt werden:

Wirbelsäule und Lendenwirbelsäule (LWS)

Durch die veränderte Körperhaltung kann insbesondere die Lendenwirbelsäule stärker belastet werden. Auch Muskulatur und Faszien im unteren Rückenbereich können vermehrt Spannungen entwickeln.

Iliosakralgelenk (ISG)

Das Iliosakralgelenk verbindet Wirbelsäule und Becken. Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft können Einfluss auf die Stabilität und Beweglichkeit dieses Bereichs haben.

Becken und Symphyse

Der Beckenbereich passt sich im Verlauf der Schwangerschaft kontinuierlich an. Dabei können unterschiedliche Spannungsverhältnisse im Bereich der Symphyse oder des Beckens wahrgenommen werden.

Muskulatur und Faszien

Muskeln und Faszien reagieren auf veränderte Belastungen und Körperhaltung. Die osteopathische Behandlung berücksichtigt daher auch den Bereich von Rücken, Schultern, Bauchraum und Beckenboden.

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